Mistel

Viscum Ø

Mistel-Urtinktur

Stille, Schwerelosigkeit

Mistel

Wesen der Pflanze

Die Mistel ist dem Wasser- und Luftelement unterstellt und entzieht sich ganz dem Wirkungsbereich der Erde und des Feuers. Auf den Menschen übertragen entsprechen die Elemente Luft und Wasser den Gefühlen und der Lebensenergie.

Druck und Spannungsunterschiede in der Atmosphäre entstehen naturgesetzmäßig durch die Einwirkung von Wärme und Erdanziehungskraft. Da die Mistel von Wärme und Erdkräften nicht berührt wird, hält sie Druck und Spannung aus ihrem Wirkungskreis fern; Stress, angespannte Gefühle und ein hitziges Gemüt sind dem Wesen der Mistel fremd.

Da in solchen Gefühlszuständen eine häufige Ursache von Bluthochdruck liegt, ist ein Bezug zwischen dem Wesen der Mistel und ihrer körperlichen, blutdrucksenkenden Wirkung offensichtlich.

Viscum album vermittelt ein Gefühl der inneren Stille und Schwerelosigkeit. Patienten mit Angstzuständen, Albträumen und/oder zu starker Empfänglichkeit für Mondeinflüsse sprechen gut auf eine Behandlung mit der Urtinktur in geringer Dosierung an.

Anwendungsgebiete

Begleitend bei Bluthochdruck, Schwindelgefühle, Angstzustände und Albträume, Mondsucht

Inhaltsstoffe

LectineFlavonoide

Wirkungen

Mild blutdrucksenkend

Dosierung

1–3-mal täglich 2–5 Tropfen in wenig Wasser einnehmen oder direkt in den Mund geben. Richtwert für eine durchschnittliche Dosierung ist 3 mal 3 Tropfen täglich.

Es empfiehlt sich, die Therapie mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen, die allmählich erhöht wird (»Einschleichen«).

QUELLEPflanzliche Urtinkturen — Wesen und Anwendung, Roger & Hildegard Kalbermatten.
Digitale Leseausgabe · Kapiteltexte aus dem Werk · zur Information über überliefertes Pflanzenwissen, ohne Anspruch auf ärztliche Beratung.
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