Artischocke

Cynara scolymus Ø

Artischockenblätter-Urtinktur

Selbstbeschränkung und Ausschweifung

Artischocke

Wesen der Pflanze

Das Wesen der Artischocke äußert sich in völlig gegensätzlichen Tendenzen. Einerseits bringt die Pflanze Üppigkeit und Fülle hervor, andererseits enthält sie ein Prinzip, das dieser Üppigkeit entgegenwirkt.

In der Artischocke kommt das Gleichgewicht zwischen Ausschweifung und Selbstbeschränkung zum Ausdruck. Das Wesen dieser Pflanze unterstützt den Menschen im Bestreben, einen Ausgleich zwischen Maßlosigkeit und Verzicht zu finden. In der Annäherung an dieses Gleichgewicht können die Gedanken etwas von ihrer Schwere und Erdgerichtetheit verlieren und auf Höheres gerichtet werden.

Durch ihre Bitterstoffe stärkt Cynara scolymus die Verdauungsvorgänge und stimuliert insbesondere die wirkungsvolle Umsetzung von Fetten.

Anwendungsgebiete

Störungen des Fettstoffwechsels, Arterioskleroseprophylaxe, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden vorbeugend gegen Gallensteinrezidive, Übelkeit (auch in der Schwangerschaft), begleitend bei Adipositas und Heißhungeranfällen

Inhaltsstoffe

Bitterstoffeätherisches ÖlGerbstoffe

Wirkungen

LipidsenkendverdauungsförderndFörderung von Gallefluss und Gallenbildungleberregenerierendleberschützend

Dosierung

2–3-mal täglich 2–5 Tropfen vor oder nach den Mahlzeiten in wenig Wasser einnehmen oder direkt in den Mund geben. Richtwert für eine durchschnittliche Dosierung ist 3 mal 3 Tropfen täglich.

QUELLEPflanzliche Urtinkturen — Wesen und Anwendung, Roger & Hildegard Kalbermatten.
Digitale Leseausgabe · Kapiteltexte aus dem Werk · zur Information über überliefertes Pflanzenwissen, ohne Anspruch auf ärztliche Beratung.
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