Stinkender Storchschnabel

Geranium robertianum Ø

Storchschnabel-Urtinktur

Ziehen, Reinigen, Entgiften, Lösen von Schockzuständen, Lymphmittel

Wesen der Pflanze

Der Storchschnabel hat eine ziehende, reinigende und entgiftende Wirkung vor allem in Bezug auf Gifte, die unvermittelt und meist durch Fremdeinwirkung in den Körper gelangten, wie zum Beispiel Insektengifte.

Analoge »Vergiftungen« gibt es auch auf der seelischen Ebene durch das Erleiden seelischer oder körperlicher Gewaltanwendung oder infolge traumatisierender Erlebnisse wie eines unerwarteten schweren Verlusts. Sie können wie eine Art psychischen Gifts wirken, das eine seelische Lähmung, eine Apathie hervorruft. Bei solchen Zuständen greift Geranium wirkungsvoll ein. Bei akuten Schockzuständen ist mit Geranium innerhalb kürzester Zeit eine Lösung möglich.

Auf der körperlichen Ebene besitzt Geranium eine spezifische, aktivierende Wirkung auf den Lymphfluss.

Steht ein Mensch durch ein traumatisches Erlebnis unter Schock, sind die feinstofflichen Körper gelockert, sie greifen nicht mehr konzentrisch ineinander. Dies ist die Ursache für den zeitweiligen, mehr oder weniger starken Gedächtnisund/oder Bewusstseinsverlust. In diesem Zustand der Lockerung ist die Seele ungeschützt geöffnet, so dass fremde Kräfte einwirken können. Auch lange zurückliegende traumatische Erfahrungen können während Jahren eine Blockade auf der psychischen und körperlichen Ebene verursachen, so dass selbst gut gewählte Therapien nicht richtig greifen. Solche Zustände treten immer häufiger auf. Deshalb ist Geranium eine der bedeutendsten Heilpflanzen unserer Zeit. Ihr Wesen bewirkt die Zusammenführung der gelockerten feinstofflichen Körper (Astral und Ätherkörper) mit dem grobstofflichen Körper; das Bewusstsein greift wieder aktiv ins Leben ein. Geranium entzieht Körperund Seelengifte und ermöglicht durch diese Reinigung des Terrains einen Neubeginn.

Anwendungsgebiete

Notfallmittel erster Güte. Bei akuten Schockzuständen tritt eine Wirkung innerhalb von Sekunden auf. Zur Behandlung von Blockaden infolge lange zurückliegender Schockzustände.

Lymphknotenschwellungen, Aktivierung des Lymphflusses, Entgiftung über die Lymphe, entzündliche Erkrankungen von Haut und Schleimhaut, zur Borrelioseprophylaxe nach Zeckenbissen und begleitend in der Borreliosetherapie, psychische Lähmungszustände, Melancholie und Traurigkeit infolge von Schrecken und Traumen

Einige Tropfen Geranium in einer Schale Wasser reinigen die Atmosphäre.

Inhaltsstoffe

GerbstoffeFlavonoideätherisches Öl

Dosierung

1–3-mal täglich 2–5 Tropfen in wenig Wasser einnehmen oder direkt in den Mund geben. Richtwert für eine durchschnittliche Dosierung ist 3 mal 3 Tropfen täglich.

Bei der spezifischen Behandlung von Blockaden infolge von vergangenen Schockzuständen, Therapie in Intervallen: 2 Wochen Geranium, 2 Wochen Pause. Infolge der starken seelischen Wirkung (Aufsteigen von Bildern vergangener traumatischer Erlebnisse) sollte Geranium einschleichend und tief dosiert werden.

QUELLEPflanzliche Urtinkturen — Wesen und Anwendung, Roger & Hildegard Kalbermatten.
Digitale Leseausgabe · Kapiteltexte aus dem Werk · zur Information über überliefertes Pflanzenwissen, ohne Anspruch auf ärztliche Beratung.
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