Komplexmittel

Komplex aus Wilder Möhre

Daucus comp.

Zusammensetzung

Potenzenakkord von D6, D8, D12 zu gleichen Teilen

Wesen der Pflanze

Zentrierung

Die heutige Zeit ist gekennzeichnet durch eine kaum zu bewältigende Vielfalt und Komplexität von Einflüssen, die auf den Menschen einwirken und seine Aufmerksamkeit erfordern. Dies kann je nach Konstitution und Intensität der Belastung zu einer inneren Zerrissenheit und Unausgeglichenheit der Kräfte führen. Die Bewusstseinskräfte werden zerstreut und geschwächt. Dabei ist es oft nicht mehr möglich, die Energie auf das Wesentliche, auf das Zentrum zu lenken. Zerfahrenheit, Konzentrationsmangel, ein leerer Kopf, Benommenheit, sich im Kreis drehende Gedanken, Schwindelgefühle, Mangel an Entschlussfähigkeit und Antriebskraft, psychische Verstimmungszustände oder Schweißausbrüche können die Folge sein. In solchen Situationen erweist sich die wilde Möhre als hilfreich. Sie vermag zerstreute Kräfte wieder auf den Mittelpunkt hinzuführen, den Blick für das Wesentliche zu schärfen, zu zentrieren

Anwendungsgebiete

Konzentrationsstörungen, Antriebsschwäche, mangelnde Vigilanz, depressive Verstimmungszustände, ADHS und ADS

Dosierung

1–3-mal täglich 5 Tropfen in wenig Wasser einnehmen oder direkt in den Mund geben. Richtwert für eine durchschnittliche Dosierung ist 3 mal 3 Tropfen täglich. Eine Intervalltherapie führt zu einer deutlichen Wirkungsverstärkung: 4 Wochen Einnahme, 1–2 Wochen Pause.

QUELLE — Pflanzliche Urtinkturen — Wesen und Anwendung, R. & H. Kalbermatten. Digitale Leseausgabe, zur Information.
QUELLEPflanzliche Urtinkturen — Wesen und Anwendung, Roger & Hildegard Kalbermatten.
Digitale Leseausgabe · Kapiteltexte aus dem Werk · zur Information über überliefertes Pflanzenwissen, ohne Anspruch auf ärztliche Beratung.
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